Warum die Sieben in der Kommunikation nicht glorreich ist

Wie oft darf man jemanden anstupsen, dem man was verkaufen möchte? Sieben Mal, sagen Marketing-Fachleute. Das ist fünfmal zu viel, sagt der Kommunikationstrainer.

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Was die Sucht nach Drama und Mystik anrichtet – ein Essay und fünf Tipps

Das mit der Brieftasche müsse man ihr schon erklären, ereiferte sich eine Dame auf Facebook. Wenn da mal nicht wieder irgendeine Ungereimtheit vertuscht werden solle. Wir erinnern uns: Ein Attentäter hatte einen Sattelschlepper gekapert, den Fahrer ermordet und mit dem Fahrzeug ein Massaker unter den Besuchern eines Berliner Weihnachtsmarkts angerichtet...

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Warum ich mit besorgten Bürgern befreundet bleibe

In meinem Bekanntenkreis finden sich Leute, die offen fremdenfeindliche Standpunkte vertreten. Keine Dummköpfe, eigentlich. Dennoch lästern sie über Flüchtlinge, beschimpfen sie als Sozialschmarotzer, liken abfällige Beiträge des Dresdner Pegida-Chefs Lutz Bachmann, lamentieren über die unfähigen Politiker, die „das alles“ initiieren oder mitmachen oder finanzieren, aus unseren Steuern, in unserem Land. Wo es hier doch auch Hilfsbedürftige gibt. Ihre Zeilen im Internet senden...

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Vom Übel der schlechten Botschaft

Dass schlechte Nachrichten möglicherweise noch wesentlich unbeliebter sind als gedacht, daran muss ich mich erst noch gewöhnen. Der ehemalige Journalist in mir hat dazu ja ein ganz eigenes Verhältnis: Wenn es nicht gerade Finalsiege zu melden gibt, dann haben gute Nachrichten gegen die schlechten schlechte Chancen – jedenfalls im Kampf um die Aufmerksamkeit des Medienpublikums. Der Unternehmer in mir muss da offenbar noch dazulernen...

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Gewinnender Smalltalk

Manchmal könnte man meinen, Kommunikation kommt von komisch. Heute hatte ich den Gedanken jedenfalls mal wieder. Mir ist nämlich eine Begebenheit eingefallen, die ich seinerzeit komisch gefunden habe. Eigentlich war es eine einfache Kommunikationsaufgabe, die mich damals jedoch heftig überforderte...

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Drumherum geredet

„Wir gehen jetzt ins Kino, kommst Du mit?“ – „Ich bin müde.“ Immer wieder gerate ich im Alltag an solche Dialoge. Eine hoffnungsvolle Frage und eine weder logisch noch rhetorisch schlüssige Antwort. „Kommst Du mit?“ – darauf gibt es eigentlich nur drei Antworten: ja, nein, vielleicht. Locker über die Lippen geht uns aber nur das Ja....

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Worum es hier geht

Der Kommunikationsphilosoph serviert in angenehm lesbaren Bissen Unterhaltsames und Nachdenkliches, sofern es auf reizvolle oder erkenntnisreiche Art mit Kommunikation in Zusammenhang steht. Nach und nach entsteht also eine Sammlung kleiner Anekdoten und Grübeleien.

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